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Das Studium „Raumforschung und Raumordnung“

… wurde 1975 als Studienzweig des Diplomstudiums Geographie an der Universität Wien eingeführt (Erstbesetzung: Prof. Dr. E. Lichtenberger). Seit 2007 ist es – der europäischen Hochschularchitektur angepasst – ein eigenes, zweijähriges Masterprogramm bzw. Joint-Masterprogramm (4Cities), welches auf das dreijährige Bachelorstudium Geographie aufbaut.

Das Studium vermittelt, wie raumbezogene Analysen an der Schnittstelle von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft durchgeführt werden, es lehrt die Grundstrukturen, Instrumente und Anwendungspraxis der Raumordnung in Österreich und Europa und es stärkt die methodische Kompetenz der Studierenden im Bereich der qualitativen, quantitativen und kartographischen Verfahren.

Berufsaussichten und Qualifizierungen

Die Berufsaussichten sind gut bis sehr gut, auch wenn es keine Garantie gibt, dass jeder Absolvent (jede Absolventin) sofort und facheinschlägig angestellt wird. Konkrete Berufsfelder sind im Bereich der Stadtplanung und Regionalentwicklung, der örtlichen und überörtlichen Raumordnung, in der sektoralen Planung des Bundes, der Länder oder der Europäischen Union (Verkehr, Wirtschaft, Landwirtschaft, Umwelt, Bildung,…), im Bereich der Politikberatung, im Standortmarketing, in der Immobilienwirtschaft, in der angewandten Geoinformatik oder in der Markt- und Meinungsforschung zu finden. Darüber hinaus bietet das Studium eine gute Voraussetzung, die Qualifikation eines Zivilingenieurs zu erlangen.

Schließlich berechtigt die Absolvierung des Studiums zum Eintritt in eine wissenschaftliche Karriere (Forschungsinstitute, Doktoratsstudium).

Was ist Raumforschung und Raumordnung?

Raumforschung zielt auf die Analyse der räumlichen Entwicklung ab, ist grundsätzlich interdisziplinär ausgerichtet (mit den Kerndisziplinen Geographie, Soziologie, Ökonomie, Architektur, Städtebau, Verkehrswissenschaften und anderen) und dient der problemadäquaten Analyse und der nachträglichen Erfolgskontrolle jeder räumlichen Planung.
Raumordnung ist dagegen die Tätigkeit der öffentlichen Hand zur Herstellung einer planvollen, konfliktminimierenden und vorausschauenden Ordnung des Raumes auf unterschiedlichen Maßstabsebenen.


siehe auch:

  • DiplomandInnen
    und DissertantInnen
  • Servicebereich für Studierende

 


 

Transnationale Planungsregionen
im Großraum Wien
(Quelle: Stadt Wien, MA 18)


Arbeitslosenquote in den NUTS-II-Regionen 2006 (in %)
(Quelle: EUROSTAT;
Entwurf und Kartographie: IfGR)



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